Wer ist geeignet?
Die Lasikoperation eignet sich für Personen ab einem Mindestalter von 21 Jahren. Die Kurzsichtig-keit (Myopie) sollte nicht mehr als -10,0 dpt, die Weitsichtigkeit (Hyperopie) nicht mehr als + 3,0 dpt und die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) nicht mehr als ca. 3,0 dpt betragen. Dies sind jedoch nur gro-be Richtwerte.
Eine endgültige Aussage darüber kann erst nach einer eingehenden Voruntersuchung durch einen Spezialisten erfolgen. Bei einer individuellen Beratung können in Frage kommende operative Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden.
Eine endgültige Aussage über die Eignung einer Lasikoperation kann somit erst nach einer eingehenden Voruntersuchung durch entsprechende Spezialisten bestimmt werden. Grundsätzlich wird eine Lasikoperation zur Korrektur der bereits vorgestellten Fehlsichtigkeiten angewandt:
- Kurzsichtigkeit nicht mehr als -10 Dioptrien,
- Weitsichtigkeit nicht mehr als +3 Dioptrien und
- Stabsichtigkeit nicht mehr als 3 Dioptrien.
Bei höheren Fehlsichtigkeitswerten kommen andere operative Verfahren in Betracht. Neben der Dioptrienzahl sind sowohl der Durchmesser der Pupille bei Dunkelheit, die Dicke der Hornhaut als auch andere Parameter von Relevanz. Diese Parameter können während der Erstuntersuchung ermittelt werden. Eine Korrektur von Altersfehlsichtigkeit kann durch die Lasikoperation jedoch nicht erfolgen. Bedenken gegen einen chirurgischen Eingriff bestehen grundsätzlich bei folgenden Personengruppen:
- Minderjährige Personen unter 18. Jahren,
- Personen mit einer instabilen Fehlsichtigkeit, z.B. Jugendliche, bei denen das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen ist, sowie bei Frauen, die sich in der Schwangerschaft befinden,
- Fehlsichtigkeiten, die sich innerhalb eines Jahres um mehr als 10 verändert haben,
- Personen mit Benetzungsstörungen der Hornhautoberfläche, d.h. bei unzureichendem Tränenfilm sowie bei Personen mit Einäugigkeit,
- Augenerkrankungen, z.B. virusbedingte Hornhautentzündungen, grauem Star (Katarakt), grünem Star (Glaukom) und
- Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Rheuma, Wundheilungsstörungen oder Stoffwechselkrankheiten.


