Verlauf einer Lasikoperation
Bei der Lasikoperation handelt es sich um einen ambulant durchgeführten Eingriff. Dabei beträgt der tatsächliche Eingriff nur wenige Minuten, der gesamte Aufenthalt in der Klinik ca. 60-90 Minuten. Die Betäubung erfolgt mit Hilfe von Augentropfen.
Während der Behandlung liegt man auf dem Rücken und wird mit einem sterilen, luftdurchlässigen Tuch bedeckt. Eine so genannter Lidsperrer hält das Auge während der Operation geöffnet. Die überwiegende Zeit erblickt man ein relativ unscharf erkennbares Fixierlicht. Dabei spürt man lediglich einen leichten Druck, jedoch keinen Schmerz.
Es besteht die Möglichkeit beide Augen nacheinander an einem Tag als auch an zwei aufeinander folgenden Tagen operieren zu lassen. Der Patient kann die Praxis nach dem Eingriff verlassen, sollte aber unbedingt am nächsten Tag zu einer Nachuntersuchung kommen. Nach einer Lasikoperation tränt und reibt das Auge ein wenig und das Sehvermögen ist leicht eingeschränkt.
Schmerzen treten jedoch nur in seltenen Fällen auf. Weitere mögliche Nachwirkungen sind Rötung, ein Fremdkörpergefühl sowie Juckreiz und Brennen der Augen. Dies sollte sich jedoch am Tag nach dem Eingriff bessern. Die endgültige Stabilität wird in der Regel nach ca. 6 Wochen erreicht. Bei unkompliziertem Heilungsverlauf ist der Patient schon nach wenigen Tagen wieder arbeitsfähig.
Besteht nach der durchgeführten Lasikoperation weiterhin noch eine Fehlsichtigkeit, dann kann problemlos einige Wochen nach der ersten Operation eine Nachoperation durchgeführt werden. Je geringer die Fehlsichtigkeit vor der Lasikoperation war, desto höher ist die Chance, dass diese nach dem ersten Eingriff behoben ist.


