Funktionsweise von LASIK

Bei der Lasikoperation werden heute überwiegende so genannte Excimer-Laser eingesetzt. Diese senden kurzwellige ultraviolette Lichtstrahlen aus. Die Strahlen sind dabei so energiereich, dass die getroffene Gewebeschicht beim Auftreffen des Laserlichts verdampft.

Eine dünne Hornhautschicht kann mit diesem Verfahren abgetragen werden. Excimer ist ein Akronym für “exited dimer” (englisch für angeregter Farbstoff) und bezeichnet den technischen Lichterzeugungsprozess im Laser. Beim Lasern wird zunächst computergesteuert eine dünne Schicht der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt.

Anschließend wird der darunter liegende Teil der Hornhaut mit Hilfe des Lasers geschliffen. Am Ende wird das vorher zum Teil abgetrennt Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt (vgl. Abbildung 2). Ein Annähen entfällt, da es sich selbstständig wieder festsaugt.